Fachinformationen für Ärzte

Immunadsorption bei Atopischer Dermatitis -
von Prof. Dr. med. Kristian Reich

Eine neue Behandlungsoption für Patienten mit schwerer atopischer Dermatitis

Zu den Erkrankungen des atopischen Formenkreises zählt die atopische Dermatitis, auch Neurodermitis genannt, die allergische Rhinokonjunktivitis sowie das allergische Asthma bronchiale. Nach heutigem Verständnis liegt den drei Erkrankungen eine gemeinsame Prädisposition, atopische Disposition genannt, zugrunde.

Dabei spielen genetische Faktoren eine Rolle, darunter solche, die bestimmte Reaktionen des Immunsystems beeinflussen, und andere, die Elemente der Hautbarriere betreffen. Zu letzteren zählen genetische Variationen in Filaggrin- Gen, das für ein Vorläufereiweiß der Hornschicht kodiert. Für die Manifestation der Erkrankungen spielen Umweltfaktoren eine Rolle.

Häufig beginnt die atopische Dermatitis einige Monate nach der Geburt mit juckenden rötlichen und nässenden Ekzemherden im Gesicht und am Körper, wobei der Windelbereich eher ausgespart ist. Im Kindes- und Jugendalter findet sich die atopische Dermatitis vor allem in den Beugen der Extremitäten. Zu dieser Zeit können die Hautsymptome bereits wieder rückläufig sein und heilen bei einigen Patienten aus.

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